Bioenergiepark München Ost

Anbieter der Vermögensanlage:

IntelligentEnergy AG & Co. KG

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  • Kommunaler Gasabnehmer

  • Hohe regionale Wertschöpfung

  • Erfahrene Projektpartner

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Grußwort

Liebe Anlegerinnen und Anleger,
gemeinsam mit Ihnen möchten wir die Versorgung mit erneuerbarer Energie in Deutschland weiter voranbringen. Unser anstehendes Projekt, der Bioenergiepark München Ost soll zu diesem Zweck von der BayWa r.e. Bioenergy übernommen werden. Investieren Sie mit uns gemeinsam in eine klimaneutrale Energieversorgung und profitieren Sie von einer attraktiven, nachhaltigen Rendite!


Ihr Peter Lewinsky

Vorstand Grüngold AG & Geschäftsführer IntelligentEnergy AG & Co. KG

Kurzbeschreibung

Bei dem Bioenergiepark München Ost handelt es sich um eine Biogasaufbereitungsanlage, die knapp 20 km östlich von München liegt. Die Region rund um Pliening bietet ideale Voraussetzungen für Landwirtschaft und ist daher auch das perfekte Umfeld für eine Biogasanlage. Die in 2006 errichtete Anlage war zu dieser Zeit die erste Anlage in Deutschland, die Biomethan aus nachwachsenden Rohstoffen in das Erdgasnetz eingespeist hat. Seitdem wird am Standort jedes Jahr eine Gasmenge von ca. 41.500 MWh Biomethan produziert. Gleichzeitig wird an dem Standort durch ein installiertes BHKW mit einer Leistung von 526 kW neben Strom auch Wärme hergestellt. Der erzeugte Strom wird in das Netz der Bayernwerke eingespeist, die erzeugte Wärme wird wiederum zur Beheizung der Fermenter sowie für die Trocknung der Gärreste verwendet.

Die Grüngold AG plant den Kauf der Biomethananlage, die aktuell von der BayWa r.e. Bioenergy GmbH geführt und betrieben wird. Im April 2018 wurde daher ein entsprechender Vorvertrag geschlossen, in dem die geplante Übernahme durch die Grüngold AG festgehalten wurde. Dieser besagt, dass die BayWa r.e. Bioenergy GmbH weiterhin die professionelle technische Betriebsführung der Anlage mit vier Mitarbeitern für die Grüngold AG gewährleisten wird. Alle bisherigen Projektbeteiligten wie Substratlieferanten, Direktvermarkter und Gasabnehmer bleiben auch nach der Übernahme bestehen, da sich diese Konstellation in der Vergangenheit bewährt hat.

Anbieterin und Emittentin der vorliegenden Kapitalanlage ist die IntelligentEnergy AG & Co. KG mit Sitz in Weilheim. Sie wurde ausschließlich zu dem Zweck gegründet, die im Rahmen der Schwarmfinanzierung eingeworbenen Darlehensmittel an die Grüngold AG weiterzuleiten und die zweckgebundene Mittelverwendung sicherzustellen.

Die Biogasanlage besteht aus drei Hauptfermentern mit jeweils 1.000 m³ Nettovolumen und drei Nachgärern mit einer Kapazität von je 2.700 m³. Zur Biogas-Gewinnung wird insbesondere Mais und Ganzpflanzensilage aus regionalem Anbau als Substrat eingesetzt. Aus den eingesetzten Substraten entstehen durch den Gärungsprozess stündlich etwa 920 Nm³ Biorohgas. Dieses wird zu 480 Nm³/h Biomethan mit einem Methangehalt zwischen 94 - 96 % verarbeitet. Dieses Gasreinigungsverfahren basiert auf dem Druckwechseladsorption-Verfahren (PSA). Die Vermarktung des Biomethans, die operative Biomasseversorgung und die bedarfsgerechte Anbauplanung erfolgt durch die  BayWa r.e. Bioenergy GmbH.

Die aus der Biogasanlage entnommenen Gärprodukte enthalten viele Mineralstoffe und werden auf den Feldern der Substratlieferanten eingesetzt und ersetzen so die Anschaffung von Mineraldünger. Dies spart Kosten und dient vor allem der Vermeidung der energieintensiven Düngeproduktion. 

 

Persönliche CO2 Bilanz: Je 1.000,- Euro Darlehen werden etwa 0,620 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Durchschnittlich verursacht ein Mensch in Deutschland einen Carbon Footprint von ca. 11 Tonnen CO2.

Projektfazit der Allianz Climate Solutions


Für das Projekt „Bioenergiepark München Ost“ wurde ein Projektfazit durch die Allianz Climate Solutions erstellt. Dieses bezieht sich auf die zur Verfügung gestellten Dokumente der folgenden drei Schwerpunkte: Plausibilisierung der Wirtschaftlichkeitsberechnung, Substratversorgung und Bedienbarkeit des Darlehens.

Die Allianz Climate Solutions beurteilt die angestrebte Investition und die damit verbundenen Kalkulationen als "nachvollziehbar und plausibel".

Das Projektfazit kann unter dem Reiter "Konditionen" Punkt „Downloads“ heruntergeladen werden.

Bisheriger Track Record

Die Biogasaufbereitungsanlage wurde 2006 durch den Anlagenhersteller Schmack Biogas GmbH errichtet und in Betrieb genommen und hatte seitdem eine wechselhafte Entwicklung hinter sich. Zweimal mussten die jeweiligen Betreibergesellschaften Insolvenz anmelden. Diese Insolvenzen hatten jedoch nichts mit der Anlage oder der verbauten Technologie zu tun, sondern sind auf ein mangelhaftes Management der jeweiligen Muttergesellschaften zurückzuführen. Eine Zusammenfassung der Anlagenhistorie finden Sie hier:  


Quelle: BayWa r.e. Bioenergy GmbH

Nach der erneuten Übernahme der Anlage durch die BayWa r.e. Bioenergy GmbH im Juni 2015 wurde die Anlage durch den Betreiber auf den neuesten Stand der Technik gebracht und eine langfristige Substratversorgung sichergestellt. Durch diese Maßnahmen wurde die Biomethanproduktion wieder auf ein konstant hohes Niveau gehoben.
 

Quelle: BayWa r.e. Bioenergy GmbH

Besonderheiten des Projektes

Geschlossener Gärrestkreislauf
Die ausgegorenen Einsatzstoffe werden zu den vorgeschriebenen Ausbringzeiten von dem substratliefernden Betrieb zurückgenommen und auf die Felder ausgetragen, so dass wir hier einen geschlossenen Kreislauf vorfinden. 

Das betriebswirtschaftliche Konzept 
Der produzierte Strom wird gemäß EEG mit einer für 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung samt eines fixen Bonus für den Einsatz nachwachsender Rohstoffe vergütet. Findet die Verstromung des Gases in einem BHKW statt, kann bei der Verstromung zusätzlich zum Strom auch Wärme gewonnen werden. Die erzeugte Wärme kann intern verwertet werden. Im Ausmaß der Wärmenutzung wird dann die Stromvergütung um einen weiteren Bonus für die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Bonus) erhöht. 

Ihr Beitrag zu Nachhaltigkeit

Aus Biomasse gewonnene Energie ersetzt fossile Einsatzstoffe und Atomstrom. Es kann somit den Ausstoß von Treibhausgasen verringern und einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiewirtschaft leisten. Bioenergieträger wie Biogas setzen bei ihrer Nutzung nur soviel CO2 frei, wie während des Wachstums der Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Dadurch kann im Idealfall eine klimaneutrale Nutzung erreicht werden. 

Tragen Sie jetzt zu einer nachhaltigen Energieversorgung bei und investieren Sie in den Bioenergiepark München Ost!

Was ist Biogas?

Ausführliche Informationen zu der Funktionsweise, den ökologischen Vorteilen und der Wirtschaftlichkeit von Biogas- und Gasaufbereitungsanlagen finden Sie auf den Seiten der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.. Der Verein wurde 1993 auf Initiative der Bundesregierung mit der Maßgabe ins Leben gerufen, Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte im Bereich nachwachsender Rohstoffe zu koordinieren.

Techn. Konzept

Der Kauf der Biogasaufbereitungssanlage am Standort Tratmosstraße 11, 85652 Pliening soll durch die Emission auf Crowd4Energy finanziert werden. 
 

Stammdaten Biogasaufbereitungsanlage
Standort: Tratmosstraße 11, 85652 Pliening
Inbetriebnahme: Dezember 2006
Anlagentyp: Repowering-Anlage, Trockenfermentationsanlage
Biogasanlagentechnik: Schmack Biogas GmbH
Biogasaufbereitungstechnik: Carbotech Gas Systems GmbH
Netzverknüpfungspunkt: auf der Anlage
Gasnetzbetreiber: Stadtwerke München
BHKW Motor: Jenbacher 
Generator: Jenbacher
Substratverwendung der Biogasanlage
Maissilage: 41.400 t/Jahr
GPS: 3.500 t/Jahr
Betriebsbeschreibung der Biogasanlage
Fahrsiloanlage: 42.000 t Gesamtkapazität
Feststoffeintrag: 2x 100 m³ (Havelberger)
Fermenter: 3x  1.000 m³
Nachgärer: 3x  2.700 m³
Gärrestlager: 18.000 m³
Notgasfakel: 1.100 m³
Ertrag
Jahresertrag: 41.500 MWh p.a. Biomethan
4.000 MWh p.a. elektrische Energie

Aufbau der Biogasanlage

Die Anlage besteht aus drei Fermentern, drei Nachgärern und einem Endlagerbehälter für die Gärreste. Für die Fütterung mit Substraten ist eine Feststoffbeschickung vorhanden. Für eine stabile Gaserzeugung ist eine möglichst gleich bleibende Zuführung zum Fermenter wichtig, daher wird dieser Arbeitsschritt computergesteuert, so dass Bedienungsfehler weitgehend vermieden werden können. Strom und Wärme werden über ein am Standort installiertes BHKW erzeugt. Die in einer Containeranlage aufgebaute Maschine hat eine elektrische Leistung von 526 kW. Die durch Kraft-Wärme-Kopplung gewonnene Wärme wird zur Beheizung der Fermenter sowie zur Trocknung der Gärreste genutzt. Der Fermenter ist das Herzstück einer Biogasanlage, in dem unter Luftabschluss die Gärung stattfindet.

Die Aufbereitung des Biogases zu Biomethan erfolgt in einer nach dem Prinzip der Druckwechseladsorption (PSA) arbeitenden Gasaufbereitungsanlage. Das produzierte Gas wird über ein Gasleitungssystem erfasst und an die Gasaufbereitung (PSA) übergeben. In einem Reaktor erfolgt nach der Verdichtung und Kühlung die Feinentschwefelung des Biogases. In diesem wird CO2 an einem Kohlenstoff-Molekularsieb adsorbiert, so dass hoch angereichertes Methan die PSA verlässt. Diese Gasaufbereitung mittels PSA-Verfahren ermöglicht einen Veredelungsgrad des Biomethans mit Reinheitsgraden von ca. 94 - 96 %.

Der geruchsarme Gärrest sammelt sich kontinuierlich im Gärrestelager und wird dort bis zur Ausbringung auf landwirtschaftliche Flächen verwahrt. Dort ersetzen die Gärreste als hochwertiger Dünger die kostenintensive Anschaffung von Mineraldünger und schließen damit gleichzeitig den Rohstoffkreislauf.

Biomethannutzung und -vermarktung

Vor Ort wird ein BHKW mit 526 kWel zur Beheizung der Fermenter mit Biorohgas betrieben. Der Hauptteil des produzierten Biorohgases wird zu Biomethan veredelt und an die Gaseinspeiseanlage des lokalen Gasnetzbetreibers, die Stadtwerke München (SWM), übergeben. In der Gaseinspeiseanlage wird das neu gewonnene Gas nach einer Gasmessung und einer Druckerhöhung odoriert und über eine Mess- und Regeleinheit in das öffentliche Gasnetz eingebracht. Die Vermarktung des Biomethans erfolgt durch die Green Energy Products GmbH. Als Biomethanhändler nimmt diese das eingespeiste Biomethan ab und verkauft es an ihre Abnehmer zur lokalen Verwendung weiter. Dabei koordiniert diese kontinuierlich die gemeinsame Energiebilanzierung und stellt die Nachweispflichten des EEG sicher.

Substratkonzept

Der Anbau der Energiepflanzen erfolgt durch landwirtschaftliche Betriebe aus der Umgebung mit einer Lieferung der Silagen frei Silo. Die BayWa r.e.Bioenergy GmbH koordiniert zusammen mit dem lokalen Maschinenring die operative Biomasseversorgung und bedarfsgerechte Anbauplanung. In der Anlage kommen ausschließlich nachwachsende Rohstoffe (Mais-, Ganzpflanzensilage, Zwischenfrüchte) von landwirtschaftlichen Betrieben aus der Region zum Einsatz. Die Energiepflanzen werden auf landwirtschaftlichen Flächen in einem Radius bis ca. 10 km von der Anlage angebaut. Die Biomethananlage München Ost bei Pliening sichert den landwirtschaftlichen Betrieben die langjährige Abnahme der Rohstoffe. Dies ermöglicht den Landwirten Kosteneinsparungen durch optimierten Maschineneinsatz und Ernteketten bis hin zum gemeinsamen Saatguteinkauf.

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Konditionen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen eine Übersicht über alle wichtigen Zahlen und Termine zu diesem Projekt bereit.

Laufzeit Zins Tilgung Zinstermin Fälligkeit
5 Jahre 5,50 % Annuitätendarlehen 31.10. 31.10.2023
Fundingschwelle: 783.000 Euro
Fundinglimit: 783.000 Euro
Darlehensart: Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt
Zinszahlungsrhythmus: jährlich, nachschüssig (act/365)
Verfügbar ab: 14.08.2018
Mindestanlagebetrag: 250 €. Darüber hinaus jeder durch 50 teilbare Betrag.
Maximalanlagebetrag: Entspricht dem noch verfügbaren restlichen Darlehenskontingent.
Downloads:

Zahlungsplan (5,50 % Zinsen p.a.)

Angenommen Sie vergeben zum Start des Projekts am 14.08.2018 ein Darlehen über €5.000,00 zu 5,50 % Zinsen p.a. für die Laufzeit von 5 Jahren, dann sieht Ihr Zahlungsplan für dieses Darlehen wie folgt aus:

Jahr Datum Zahlung brutto davon Zinsen davon Tilgung Status
1 31.10.2018 € 58,77 € 58,77 € 0,00 ausstehend
2 31.10.2019 € 1.170,88 € 275,00 € 895,88 ausstehend
3 31.10.2020 € 1.170,88 € 226,35 € 944,53 ausstehend
4 31.10.2021 € 1.170,88 € 173,78 € 997,10 ausstehend
5 31.10.2022 € 1.170,88 € 118,94 € 1.051,94 ausstehend
6 31.10.2023 € 1.171,63 € 61,08 € 1.110,55 ausstehend
Gesamt € 5.913,92 € 913,92 € 5.000,00

Steuern

Der oben dargestellte beispielhafte Zahlungsplan beinhaltet keine Steuerleistungen. In manchen Ländern sind die Emittenten gesetzlich dazu verpflichtet Ertragssteuern auf Zinserträge direkt an die Finanzbehörden abzuführen. Wenn dies der Fall ist, werden den Anlegern direkt die um diese Steuern reduzierten Zinserträge netto ausbezahlt. Eine Steuerbestätigung können Sie dann immer aktuell in Ihrem Kundenkonto abrufen. Details zur Steuerbelastung des jeweiligen Projektes finden Sie in den Darlehensverträgen sowie in den Informationsblättern (Infoblatt nach öst. AltFG bzw. VIB für Deutschland).

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  • Laufzeit:
    • 5 J
  • Zins:
    • 5,50 %
  • Volumen:
    • 783.000 Euro
  • Tilgung:
    • Annuität
  • Zinsart:
    • Festzins

Max. Volumen:

783.000 €

Verbleibend:

14 Wochen
Finanziert:
20%

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+43 1 315 63 93